






FSC oder PEFC sind ein Start, nicht das Ende: Fragen Sie nach Waldtyp, Mischbaumarten, Rücksicht auf indigene Rechte und Rückverjüngung. Regionale Hölzer verkürzen Wege und stärken Handwerk. Oberflächen mit natürlichen Ölen, Reparierbarkeit und zeitloser Konstruktion verlängern Lebensdauer und bewahren die Wärme des Materials.

GOTS sichert ökologische Standards entlang der Kette, OEKO-TEX testet auf Schadstoffe. Recycelte Fasern sparen Ressourcen, doch Fasermischungen erschweren Recycling. Naturfasern wie Leinen und Hanf benötigen weniger Wasser. Achten Sie auf hautfreundliche Färbungen, gute Belüftung, faire Löhne in Spinnereien und nachvollziehbare Spuren bis zur Weberei.

Recyclingaluminium reduziert Energiebedarf deutlich, Stahl lässt sich häufig endlos verwerten. Pulverbeschichtungen und bleifreie Glasuren schonen Gesundheit. Keramik brennt energieintensiv, überzeugt jedoch durch Langlebigkeit. Fragen Sie nach Recyclinganteilen, Herkunft der Erze und Reparaturfähigkeit. Achten Sie auf modulare Beschläge, austauschbare Teile und transparente Umweltproduktdeklarationen.
Woher stammen Rohstoffe, wer hat verarbeitet, welche Chemikalien wurden verwendet, wie wird Abfall reduziert, welche Energiequellen treiben die Produktion? Fordern Sie Belege statt Floskeln. Gute Hersteller antworten transparent, laden zu Besuchen ein und erklären offen Grenzen sowie nächste Schritte ihrer Verbesserungen.
Siegel unterscheiden Schwerpunkte: FSC, PEFC für Holz, GOTS für Textilketten, OEKO-TEX für Schadstoffe. Umweltproduktdeklarationen und Lebenszyklusanalysen machen Umweltauswirkungen vergleichbar. Digitale Produktpässe bündeln Informationen. Achten Sie auf Gültigkeit, Auditoren, Systemgrenzen und Relevanz. Zahlen dienen der Entscheidung, nicht bloßem Schmuck in Katalogen.





